Klassische Homöopathie

Samuel Hahnemann(griech. homoios=ähnlich / pathos=Leiden)

Der Begründer der Klassischen Homöopathie ist Samuel Hahnemann,
geboren 10. April 1755 in Meißen,
verstorben am 2. Juli 1843.

Wir verdanken ihm das fundamentale Heilgesetz:

«Similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt»

Was bedeutet dies?

Eine homöopathische Arznei vermag in der potenzierten Form genau die Symptome einer Krankheit heilen, die entstehen würden, wenn wir die Substanz dieses Heilmittels in gesundem Zustand überdosiert einnehmen würden.

Beispiel:
Fast jeder von uns hat in gesundem Zustand bereits die Erfahrung einer Überdosierung mit Kaffee gemacht: Was bewirkt die Kaffeebohne in unserem Körper? Sie bewirkt eine erhöhte Reizbarkeit der Nerven, eine Übererregbarkeit aller Sinne. Die Folge ist Schlaflosigkeit mit geistiger Aktivität und ein überempfindliches Gehör. Beim geringsten Geräusch Erwachen. Das entsprechende homöopathische Arzneimittel heißt Coffea, die Kaffeebohne. Kommt ein Patient nun in die Praxis und erzählt uns genau diese oben geschilderten Symptome, ohne dass ein übertriebener Kaffeekonsum die Ursache dafür ist, so dürfte Coffea – unter Berücksichtigung aller anderer Symptome – sein spezielles Heilmittel sein. Während die Allopathie gegensinnig zu heilen versucht, z.B. bei Schlaflosigkeit ein Beruhigungsmittel verordnet, geht die Homöopathie mit den Symptomen in Resonanz und wählt eine «ähnlich» wirkende Arznei aus.
Mit dem Simillimum, dem ähnlichsten der ähnlichen Mittel, kann die Schlaflosigkeit dauerhaft geheilt werden, während die Allopathie symptomatisch unterdrückt und die notwendige Dosis immer weiter erhöht werden muss.
Die Homöopathie wirkt mit der Natur und daher den Körper unterstützend.

Ziel der Homöopathie: Gesundheit!

Was versteht man darunter?

Gesundheit, dieses seltene Gut, liegt dann vor, wenn sich der Patient rundum wohl fühlt, wenn Körper, Seele und Geist im Einklang sind. Gesundheit bedeutet Freiheit. Freiheit von Schmerzen, organischen Leiden, Ängsten, Süchten und allem, was die Lebensfreude einschränkt. Dieses Ziel ist in der Realität natürlich niemals ganz zu erreichen, dennoch aber ein wünschenswertes Ziel.
Ist dieser Zustand erreicht, spricht man von voller Lebenskraft. Eine krankhaft gestimmte Lebenskraft bringt Krankheit hervor, zeigt Symptome auf körperlicher, seelischer und/oder geistiger Ebene und lässt erkennen, dass eine innere Störung vorliegt.
Auslöser für die geschwächte Lebenskraft können sein: Schock, Kummer, Tod von geliebten Personen oder Tieren, Ärger, Eifersucht, aber auch Luftzug, Wetterwechsel, Verletzungen, Unfälle und vieles mehr.
Auf diese Zusammenhänge geht der Homöopath peinlichst genau ein, um den Patienten in seiner Ganzheit zu verstehen.
Jedes einzelne Symptom wird sehr ernst genommen und in der wörtlichen Beschreibung des Patienten notiert und bearbeitet.

Placebo-Effekt oder tatsächlich wirksam?

Oft wird der Klassischen Homöopathie ein Placebo-Effekt unterstellt, der sich ganz leicht widerlegen lässt: Die homöopathischen Arzneien wirken auch bei Säuglingen, Kindern und Tieren, obwohl diese oft nichts von der Einnahme und/oder deren Zweck wissen. Bei schweren körperlichen Erkrankungen oder belastenden seelischen Prozessen kann ergänzend zur Klassischen Homöopathie eine persönliche Systemaufstellung zur Lösung beitragen (siehe Familienstellen). Hier wird die Erkenntnis der individuellen Krankheitsbotschaft vermittelt.

Angeboten von:

Birge Degro